Because the night belongs to music

11 of July, Akademie der Bildenden Künste München. Pictures, students , a professor and music at an exhibition. Wunderbar, day and night. My sax played with me, with Markus Oehlen and Marc Aurel and Okin Cznupolowsky, who conduct his performance of his ballet  <<Marlene Fuchs 11a >> merci for being with you.JAF 5JAF 12JAF München 11_07_14

JAF8

Arto Lindsay in Düsseldorf: Intensive care against mediocritas

merci vielmals

Because, the night belongs to music: Arto Lindsay, sky-blue guitar, 12 strings (later 11, dental floss), effects devices. And what did he do with it? Playing: unheard, melodic, shrill, poetic, always surprising, unpredictable. Almost forgot how good this felt. Before reciting, Arto  said: sweat. Wunderbar, I love this kind of humor. Then he wanted to know from the audience, what is said in German, when you wake up in a room where you previously never woke up. „Shakesperean“ said a guy and seemed to me, that was not meant. Arto played, and played, and played and sang in brasilian,  charming voice in a charming language, double attack on my senses all above ground, gorgeous to my ears. Again, to the audience “ ?.. is the punishment for bad Punks“ we understood and deliberate and deliberate.

„Haute Couture leather jacket“. No, Ute + I where wrong. „Punishment for grand Punks“ he wanted to know. Never heard the notion „grand Punk“. Had to protest, no punishment for grand punks. Why? We are very special old pale, V.S.O.P. something rare, and only need the fine, so the really fine.  To exit the language of Cognac, let`s go east, to Japan. Wabi-Sabi, an excellent characterization for grand Punks, I assume: asymmetry, asperity  simplicity, economy, austerity, modesty, intimacy. Beija-Me, a hundred times heard, a delicate song, and yet, yesterday heard like for the first time. Chapeau Arto, for your extraordinarily beautiful performance. His voice, this voice, what a voice, as generous as the additions. Merci to Detlev too and to Elmar for the pix. 2D-Gang, Arto: Marker, SAMO©: Tape, Thomas: Pixels. Merci vielmals. And: XXX (swiss-french style) to Julia Stoschek for supporting Arto`s performance.

Arto Gang  28_09_13

 

 

 

 

 

 

 

My sax-case, not a coffin, 132 seconds with Heinrich Nicolaus at the piano in Belgum, recorded with a Sony dictaphonem, untuned green notes, originally made for Carmen Knoebel.

 

klavierunterricht Sounds free, very free, in the New World it is called „skronky“. The result, after years of  having pushed to piano lessons.  Good investment it thinks in me today, and the piano teacher who slapped on my fingers? It`s a shame that the side effect, or main effect?, of his music education does not hit his ears. So super lovely to meet and hear you Arto.

 

untuned green notes:

Arto Lindsay in Düsseldorf

Arto Lindsay in Düsseldorf

Arto spieltArto L still

Bettina Koester singt für ein Baudenkmal…gegen den Abriss…für eine soziale Lösung.

…. schöner Tausendfuessler   (klick)

…er steht wegen seiner eleganten Formensprache unter Denkmalschutz, soll abgerissen werden, ganz überflüssiger Weise, für neue scheußliche Architektur, für dringend notwendige neue Flagship-Stores, Starbucks & Co und Büros, an denen es unserer Stadt so sehr mangelt. Soll, ebenfalls ganz überflüssiger Weise 130 Mio. kosten ihn durch einen Tunnel zu ersetzen. Aber, Düsseldorf hat kein Geld für Kultur, Soziales usw, usf….. Ok, er sieht zur Zeit etwas schäbig aus und das soll auch so sein, damit es keinen Protest gegen den Abriss gibt, damit gewünscht wird, dass das „Drecksding“, warum steht das denn unter Denkmalschutz?,  endlich verschwindet.  Dafür kostet seine Pflege aber auch nicht 14 Mio im Jahr, wie der geplante Tunnel. Und er zerschneidet auch nicht den Hofgarten durch eine tiefe Rampe.  Ach Herr Minister, lassen Sie Verstand, Ökonomie und Ästhetik den Vorrang.

Merci an Carmen Knoebel, Thomas Ruff, Katharina Sieverding, Klaus Mettig, Axel Hütte  für den Support und Martin Bechler und Rene Tinner für die Produktion im WortART Studio, in Kölle, der „verbotenen Stadt“.

Details? Zu entdecken auf der „Lott stonn“ Homepage

 

TV-Party Dokumentation auf youtube

Must see: Fab 5 Freddy, Kid Creole, Walter Steding, SAMO alias Jean-Michel Basquiat, Debbie Harris, Tuxedomoon, Blondie……

Brilliant documentary on the revolutionary public access punk rock cable TV show from New York City – In 1978, two revolutionary trends emerged in New York City, public access cable TV and punk rock. These two phenomena came together spectacularly in Glenn O’Brien’s TV Party. O’Brien recruited his pal Chris Stein, the guitarist of Blondie, as his co-host, fellow Factory kid Walter Steding as leader of The TV Party Orchestra, and underground film director Amos Poe as director and the rest, as you’ll see, was history. Hipsters tuned in to follow the antics of the TV Party gang and such guests as Iggy Pop, David Bowie, P-Funk’s George Clinton, The Clash’s Mick Jones, Kid Creole, Klaus Nomi, as well as performances from acts like Tuxedo Moon, the Brides of Funkenstein, Alex Chilton, and more.

Paul McCartney zu Jim Capaldi: Now they can sue us. (Nun können sie uns verklagen.)

Jim Capaldi und Rene Tinner besuchten Paul McCartney. Jim will wissen, wie Paul an die ganzen Beatles Aufnahmen für die Anthology gekommen ist, denn einige Titel davon gab es vorher nie offiziell als Platte zu kaufen. Raubkopien eben. Paul erklärt, „from the internet“. Lachen. „Now they can sue us“ – die hübsche Idee, dass die Diebe nun diejenigen verklagen können, die sich ihr Eigentum zurückholten, sorgt für eine recht erfrischende Heiterkeit.

Jim Capaldi? Wunderbarer Songwriter, leider verstorben. Er schrieb für Traffic The low spark of high heeled boys –  Reebop Kwaku Baah spielt hier mit. 1983 nahm er mit Stefan Krachten und Helmut Zerlett im CAN Studio das schönwunderige Masimba bele auf. Reebop, der übrigens echtes Soul food kochen konnte,  verstarb im gleichen Jahr an Weihnachten in einem Stockholmer Studio.

Burnt Friedmann und Jaki Liebezeit, Lieblinge für Ohren

Burnt und Jaki in Ljubljana Foto: Harry Rag

Höre auf Youtube alle Beiträge der beiden. Wow, bin hin und weg, so wunderhübsch, richtig ungehört, bin ganz aus dem Häuschen, freue mich auf das nächste Konzert, dann düsen Renè und Eva los. Ganz großes Merci an Harry Rag für das Bild. Ganz riesengroßes Merci an Jaki und Burnt. Auf bald, wir freuen uns.

Super 8 Film-Musik

Fahrt von Ost Berlin/Bahnhof Friederichstraße über die Absperranlagen der Mauer, am Wachturm vorbei nach Westberlin. 10 Jahre vor dem Mauerfall. Die schwangere Auster befindet sich wenige Monate vor Ihrem Einsturz. Liebe die schwangere Auster, die Kongresshalle, sehe ich sie, denke ich an meinen Vater, der als Ingenieur an ihrem Bau beteiligt war. Der sich Karfreitag 69 von hier verabschiedete, sozusagen eine Spätfolge der Rassenpolitik dieses kleinen Orators, des Österreichers, der mit dem kleinen Schnurbart, der GÖRFAZ. Größte Kriegsherr aller Zeiten. Hahaha. Merci Mr. Chaplin, verdanke Ihnen ein wenig Plaisier, trotz allem.

Musik, erste Blässe Single „Lieben Sie Saxofon“ mit Brigitte Bühler Gitarre, Xao Seffcheque am Bass, ich spiele das Saxophon, zwei Spuren. Merci an Glenn O`Brien, den Musikkritiker , INTERVIEW,  er schrieb  darüber. Lieben Sie Saxofon, im November 80 aufgenommen, im November 79 entwickelt, bei Arleen Schloss im Badezimmer zusammen mit SAMO. Die S-Bahnen im Film, über vierzig Jahre alt. Das Monatsticket für Studenten 1979 DM 7,80. Mag die Architektur der Bahnhöfe, das Graphische, das Klare.

 

1981 publizierte Klar 80! zwei Kassetten und eine LP von BLÄSSE, Titel: MASSA, 3 LPs zusammen mit „EKG“ und „Strafe für Rebellion“. Die „Sounds“ besprach alle Werke.  „Lieben Sie Saxofon“, die Super 8 Filmmusik besprach Glenn O`Brien im“Interview“ Magazin von Andy Warhol. Das „Tempo“ Magazin  schrieb 09/1983 in einem Artikel über Joachim Witt auch über Blässe.

Mich interessiert nicht was ich weiß, mich interessiert das, was ich nicht weiß…….I do not care what I know, I’m interested in what I do not know.

Renè Tinner

Renè Tinner ( V.S.O.P, alter Freund) Tonmeister im bis 2007 existierenden CAN Studio Weilerswist über Musikproduktionen, Kunst-kopfaufnahmen, Lou Reed, Pina Bausch und Wim Wenders. Schön erzählt, schön ruhig wie immer, wenn Renè erzählt. Und sonst? Jim Capaldi’s Album „living on the outside“ produzierte Renè  und Can, Maloo, KFC, Mitch Ryder, Joachim Witt, Trio, Die Krupps, Asmodi Bizar, Mau Mau, Floyd George, Julian Dawson, Fury in the Slaughterhouse, Kreisler etc. Und sonst? Filmmusik für Irmin Schmidt für Wim Wenders Filme.

 

René Tinner (V.S.O.P. old friend) sound engineer in the until 2007 existing CAN Studio Weilerswist about music production, artificial head recordings, Lou Reed, Pina Bausch and Wim Wenders. Beautifully told, when René tells beautiful calm as ever. And what else? Jim Capaldi’s album „living on the outside“ René produced and Can, Maloo, KFC, Mitch Ryder, Joachim Witt, trio, Die Krupps, Asmodeus Bizar, Mau Mau, George Floyd, Julian Dawson, Fury in the Slaughterhouse, Kreisler, etc. And else? Film music for Irmin Schmidt for Wim Wenders Movies.

Love me please, Michel Polnareff

die Scheibe, so sagte man in den Siebzigern, ruhte in der Musikbox des Einhorns, Ratinger Straße, Düsseldorf. 5 Scheiben abspielen machte ne Mark. Warf eine ein, drückte 5 x Love me, please love und die Musikbox spielte einmal, zweimal, dreimal Love me. Da kam ein Herr, lächelte und scheuerte mir Eine. Die Bedienung spendierte Likör, Trost zum Trinken sozusagen und es spielte zum vierten Mal und dann zum fünften Mal Love me, please love me. Was Uwe, Helmut und Jörg, Freunde, ebenso amüsierte, wie andere Gäste .Mein leider schon 93 verstorbener Freund Detlef Radloff erzählte mir, dass man mir an dem Abend im Herbst 76 „Pipi Langstrumpf“ als Spitznamen verpasst hätte. Gibt allerdings ne bessere Version, diese jedoch ohne laufende Bilder. Schade das es kaum noch Musikboxen gibt.